Chemikalienbeständiger PE-Schlauch für spezialisierte Fluidsysteme
Herkömmliche Pneumatikschläuche werden hauptsächlich nach Druckluft, Schlauchflexibilität, Druck und Anschlusskompatibilität ausgewählt. Spezialisierte Fluidsysteme werfen eine weitere entscheidende Frage auf: Bleibt das Schlauchmaterial geeignet, wenn es der exakt von der Anlage verwendeten Säure, Lauge, dem Lösungsmittel, deionisierten Wasser oder der Prozesslösung ausgesetzt ist? Der PE-Spezialluftschlauch, säure- und alkalibeständig ist für Druckluftanwendungen und ausgewählte Aufgaben der Chemikalienförderung konzipiert. Auf der Produktseite werden hochwertiges PE-Material, ein halbtransparenter Schlauchkörper, Größen von 4 mm bis 16 mm Außendurchmesser und ein Arbeitstemperaturbereich von 0 bis 60 Grad C aufgeführt. Zu den aufgeführten Medien gehören Druckluft, Säuren, Laugen, Toluol, deionisiertes Wasser, Galvaniklösung und andere kompatible Chemikalien. Diese Angaben bilden einen Ausgangspunkt für die Auswahl, jedoch keine allgemeingültige Chemikalienfreigabe. Bei jeder spezialisierten Anwendung müssen vor der Installation die exakte Chemikalie, Konzentration, Temperatur, der Druck, die Einwirkzeit, Anschlüsse, Dichtungen, Reinheitsanforderungen und örtlichen Sicherheitsvorschriften bestätigt werden. Warum spezialisierte Fluidleitungen eine andere Auswahlmethode benötigen Ein Schlauch kann zum Anschluss passen und dennoch für das Medium ungeeignet sein. Chemische Einwirkung kann Steifigkeit, Abmessungen, Oberflächenzustand, Permeabilität oder Dichtleistung verändern. Erhöhte Temperaturen können diese Effekte beschleunigen. Ein Anschlusskörper oder O-Ring kann versagen, selbst wenn…



